Ich würde gern malen können…

…doch leider bringen Pinsel und Stifte nie das aufs Papier, was ich dort gern sehen würde. Lange bevor ich das begriffen hatte, hielt ich meine erste Kamera in der Hand. Bald folgten größere und bessere Kameras, die erste eigene Dunkelkammer. Die Fotografie wurde zur Passion. Vor allem schwarzweiße Landschaften hatten es mir angetan, aber auch erste Porträts entstanden in dieser Zeit.

Und dann lange nichts. Dann kam die Digitalfotografie. Und wieder entstanden vor allem Landschaftsaufnahmen, vornehmlich in schwarzweiß. Doch bald merkte ich, wie mich die neue Technik mit ihren neuen fantastischen Möglichkeiten in den Bann zog. Und so kamen auch neue Motive dazu. Vor allem das Marode faszinierte mich, der Versuch, die Ästhetik des Verfalls ins Bild zu bannen. Und immer wieder die Menschen. Und inzwischen ist die Hochzeitsfotografie in mein Leben getreten. Ein ganz besonderes Metier, dass mir viel Freude bereitet und in dem mich jedes Paar aufs Neue inspiriert.

Und heute sind die Menschen mein Hauptmotiv. Was für ein wunderbares Erlebnis, wenn es gelingt, mit einer Fotografie in die Seele eines Menschen zu schaun. Einen flüchtigen Augenblick voller Emotionalität zu bannen. In meinen Bildern bin ich immer auf der Suche nach dem inneren Kern des Motivs, die äußere Fassade interessiert mich nur wenig. Und so bin ich über den Umweg der Fotografie doch dazu gekommen, meine eigenen Bilder zu erschaffen. Die Kamera hat mir Pinsel und Stift ersetzt. Und so freue ich mich, dass ich hier mit meinen Bildern meine Sicht auf die Welt zeigen kann und lade euch dazu ein, an dieser meiner Sicht der Dinge teilzuhaben.

Meine aktuellen Bilder mit ein wenig Text dazu gibt es ab sofort in meinem Blog.

Michael Fröhlich

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